27.05.2020

Unerwartete Hilfe für zwei Organisationen

Monika Lubitz vom Hospizverein Offenburg freute sich bei der Spendenübergabe durch Christian Joost. Auch Tanja Welsch von der Tierherberge hatte Grund zur Freude bei der Übergabe durch Jörg Schreiber

Groß war die Freude beim Hospizverein Offenburg und der Tierherberge Offenburg über eine Spende in Höhe von jeweils 600 Euro, die der Betriebsrat von J. Schneider ihnen im Namen der Mitarbeiter übergeben durfte.

Eine gute Tradition bei J. Schneider Elektrotechnik ist die Verlosung der Weihnachtsgeschenke unter den Mitarbeitern mit einer Tombola. Der Betriebsrat bestimmte nun die Verwendung der Erlöse der letztjährigen Tombola. So konnten sich zwei gemeinnützige Organisationen freuen, die es gerade jetzt in der Zeit von Corona schwer haben, dringend benötigte Mittel zu erhalten.

600 Euro durfte Christian Joost (Mitglied des Betriebsrats) dem Hospizverein Offenburg übergeben. Der Verein, der zum größten Teil über Spenden finanziert ist, hat es sich zum Ziel gesetzt, Schwerkranken, Sterbenden und deren Angehörigen sowie Trauernden beizustehen, sie zu begleiten und ihnen zu helfen. Dies kann auf vielfältige Art und Weise geschehen, wie Monika Lubitz vom Hospizverein erläuterte. „Da sein und schauen, was braucht der andere“, sei der zentrale Punkt der Hospizarbeit so Lubitz. Diese Aufgabe übernehmen beim Hospizverein Offenburg drei hauptamtliche Teilzeitkräfte und 39 Ehrenamtliche, die ohne jegliche Aufwandsentschädigung tätig sind. „Vielen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wir können das Geld sehr gut gebrauchen,“ freute sich Monika Lubitz bei der Spendenübergabe.

Auch bei der zweiten Geldübergabe wurde die Spende dankbar angenommen. Tanja Welsch von der Tierherberge Offenburg nahm die gespendeten 600 Euro mit Freude von Betriebsratsmitglied Jörg Schreiber entgegen. „Da zurzeit keine Reisen möglich sind, fallen leider die Einnahmen aus der Aufnahme von Pensionstieren weg, mit denen wir normalerweise einen Teil unseres Etats erwirtschaften“, erklärte Tanja Welsch. „Daher sind wir für jede Spende besonders dankbar.“  Nymphensittiche, Bartagame, Kaninchen, Katzen, Hunde, Schweine, Ziegen… die Tierarten und ihre Anforderungen sind vielfältig, um die sich die acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern und denen sie ein möglichst artgerechtes Zuhause bieten wollen. „Oft sind es Fundtiere, die einfach ausgesetzt wurden“, so Tanja Welsch, „aber auch Tiere, die abgegeben werden, weil der Halter sich nicht mehr kümmern kann, sind dabei.“

Mit der direkten Übergabe der Spenden an Organisationen in Offenburg folgte der Betriebsrat dem Wunsch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von J. Schneider nach der regionalen Verwendung der Tombolaerlöse.