19.07.2021

Hybrid USV

Für Langzeitpufferung insbesondere nach DIN EN AR4110

Für die zuverlässige und wirtschaftliche Funktionsweise einer Unterbrechungsfreien Stromversorgung ist die Frage der Batteriekapazität ein entscheidender Faktor. Bei Betrieb unter Nennbedingungen und gleichbleibender Belastung der Batterie ist diese theoretisch leicht ausrechenbar. Allerdings muss für eine zuverlässige Pufferung über die gesamte gewünschte Pufferzeit die Alterung der Batterie und damit die Verringerung der Kapazität und die Erhöhung des Innenwiderstands berücksichtigt werden. Aus diesem Grund verfügt das in der Hybrid USV von J. Schneider verwendete AKKUTEC über eine integrierte Innenwiderstandsmessung. Über die passende Software TECControl kann der Innenwiderstand und damit die vorhandene Kapazität der Bleibatterie überwacht und der Zeitpunkt für den Austausch der Batterie vorherbestimmt werden. Regelmäßige Wartungen und aufwendige Tests vor Ort an der Batterie können so einfach und kostengünstig ersetzt und gleichzeitig die Sicherheit erhöht werden.

Lange Pufferzeiten werden üblicherweise mit dem Einsatz von Bleiakkumulatoren als Energiespeicher realisiert. Problematisch wird es aber wenn bei kritischen Infrastrukturen am Ende der Pufferzeit noch Schaltvorgänge mit einem hohen Strom durchgeführt werden müssen wie zum Beispiel in der VDE EN AR 4110 gefordert.

Mit einer Überdimensionierung der Batterie wäre das theoretisch möglich. Wie hoch soll man hierbei jedoch den Überdimensionierungsfaktor wählen? Außerdem steigen mit der Überdimensionierung der Batterien Kosten und Platzbedarf. Die weitaus bessere Lösung ist hier die Hybrid USV von J. Schneider Elektrotechnik. Das eingebaute AKKUTEC übernimmt in Verbindung mit der Batterie die Langzeitpufferung während das integrierte C-TEC P am Ende der Pufferzeit kurzzeitig hohe Ströme zur Verfügung stellen kann. So bietet die Hybrid USV beides: Langzeitpufferung und kurze hohe Ströme.